Lade...

Wer früher stirbt ist länger tot....

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Na, schon mal überlegt wie Sie den stolzen Besitzern von neu gekauften Benzinern im nächsten Jahr den Kauf von klimafreundlichen Dieseln, welche deutlich weniger CO2 ausstoßen, schmackhaft machen wollen? Ich würde mir da schnellstens etwas einfallen lassen. Sonst wird das mit den neuen EU Klimazielen und der damit verbundenen Reduktion der CO2 Emission nichts.
 
Ich weiß nicht ob Sie`s wussten, aber es gibt Menschen außerhalb der Großstädte. Ziemlich viele sogar. Und auch die müssen immerzu irgendwo hin.

Bei der Wahl des Verkehrsmittels zeigen sich zwischen Stadt und Land große Unterschiede. In Städten hatte der individuelle, motorisierte Verkehr einen Anteil von 49 % am Verkehrsaufkommen; in ländlichen Kreisen dagegen 62 %. In Städten ist der ÖPV meist besser ausgebaut, für 15 % aller Wege wurde er genutzt. Sein Stellenwert war damit dreimal so hoch wie in ländlichen Regionen, wo nur 5 % der Wege mit dem ÖPV erledigt wurden. (Quelle: Statistisches BA)

Die derzeitige Diskussion findet also auf dem Rücken eines erheblichen Teils der Bevölkerung statt, welcher keine Möglichkeit hat von modernen Verkehrskonzepten oder dem Allheilmittel Elektromobilität zu profitieren. Schlicht darum, weil es ja dort weder eine nennenswerte Ladeinfrastruktur,  noch den guten alten ÖPNV in der heute existierenden Form gibt. 
 
Der schlichte Mangel an Alternativen wird es auch sein, der das vielbeschworene Ende des Verbrennungsmotors über die Schwelle des Jahres 2050 hinausschieben wird. Stand heute und auch Stand 2025 wird es keinen ökologisch sinnvollen Ersatz für saubere, den dann aktuell gültigen Normen entsprechenden, Verbrennungsmotoren geben. Diese werden auch benötigt um in modernen Plug-in-Hybriden, Reichweiten wie wir sie heute von reinen Verbrennungsmotoren kennen, zu gewährleisten. Und was war eigentlich nochmal die Brennstoffzelle?
 
Die Entwicklung intelligenter Verkehrskonzepte, welche aber eben auch den individuellen Bedarf der Menschen berücksichtigen, wird zu einem Mix aus reinen Elektrofahrzeugen, Hybriden, Verbrennungsmotoren und ÖPNV führen.
 
Der Ruf nach dem Elektrofahrzeug mit bis heute ineffizienten, teuren und schweren Batterien ist reiner Populismus, schadet den Menschen und nützt am Ende nicht einmal der Umwelt. Er füllt lediglich die Taschen derer, die auf dieser Welle ganz oben reiten.
 
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit. Am Ende wird, wie immer, alles gut.

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen bzw. im Internet unter www.dat.de/co2/ unentgeltlich erhältlich ist.
Ab dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.